Ihre Fragen - meine Antworten

Zuletzt aktualisiert am 13.05.2020

Auf dieser Seite finden Sie Ihre per Mail an mich gestellten Fragen sowie meine Antworten, gegliedert nach Bereichen.

Gliederung:

Allgemeines
Grundlagen Stabilisierung noch leer
Vollbeschäftigung/Arbeitslosigkeit noch leer
Außenwirtschaftliches Gleichgewicht noch leer
Wachstum und Konjunktur
Grundlagen der Sozialpolitik noch leer
Verteilungspolitik noch leer

Allgemeines, Prüfung etc.

Stellen die Akzente-Dateien eine Eingrenzung dar oder nur eine Schwerpunktsetzung?

Sie dienen nur der Schwerpunktsetzung. Vielfach können Sie dies auch anhand der veröffentlichten alten Prüfungen nachvollziehen.
Eine Eingrenzung erfolgt nur dahingehend, dass ich im Kapitel zum außenwirtschaftlichen Gleichgewicht die Wechselkursabsicherung nicht gelehrt habe und deshalb auch nicht abfrage sowie dass ich von Euch keine statistischen Zahlen erwarte.
Die einzige Zahl, die Ihr kennen solltet, ist die 2%-Obergrenze der EZB für die Inflationsrate.

 

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Grundlagen Stabilisierung

 

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Vollbeschäftigung/Arbeitslosigkeit

 

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Außenwirtschaftliches Gleichgewicht/Wechselkurse

 

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Wachstum und Konjunktur

Folie 10:

Müsste nicht bei der Frage der Angemessenheit des Wachstums neben der Vollbeschäftigung auch die Vermeidung extensiven Wachstums berücksichtigt werden.

Dies erscheint mir nicht notwendig, da extensives Wachstum nach meiner bisherigen Erfahrung immer mit einem hohen Maß an Arbeitslosigkeit oder bestenfalls einer Tagelöhner-Struktur gekoppelt ist. Sofern Vollbeschäftigung herrscht, können die Arbeitnehmer stärker bestimmen, zu welchen Bedingungen sie arbeiten. D.h. die Einkommen und damit auch die Nachfrage nach Gütern steigen, so dass sich das Problem von selber erledigen kann.
Deshalb muss m.E. kein zusätzliches Kriterium eingeführt werden.

 

Folie 37:

Die klassische Theorie ist nicht wirklich greifbar. Sie scheint Wachstum hauptsächlich durch Untätigkeit zu erwarten.

Das ist so nicht ganz richtig. Richtig ist, dass ihre Politik im Vergleich zur keynesianischen Politik (Kredit aufnehmen, Staatsausgaben erhöhen; Optimismus wecken) weniger tatkräftig/Macher-mäßig erscheint.

Aber:

1)    Folie 37 beschäftigt sich mit der Konjunktur, nicht mit dem Wachstum, d.h. es geht um die Frage, was man gegen Schwankungen tun kann/muss.

2)    Die Marktoptimisten (=gleichgewichtsorientierten = Klassiker, Neoklassiker, Monetaristen etc.) sagen, dass durchaus jede Krise Anlass zur Aktivität gibt: man muss zunächst sehen ob die Märkte darauf schnell ausgleichend reagieren. Tun sie das nicht, dann muss die Reaktionsfähigkeit der Märkte verbessert werden. Dies geschieht mit etlichen politischen Maßnahmen:
Im Vordergrund steht die Ordnungspolitik, d.h. der rechtliche Rahmen, was auf Märkten erlaubt/verboten ist um möglichst viel Wettbewerb und Flexibilität zu haben. Wenn Störungen länger anhalten, gibt es nach Meinung der Optimisten meistens hier Verbesserungsbedarf.
Begleitet werden muss dies davon, dass man durch eine langfristige Geldpolitik (hier: Begrenzung Inflation, Abwehr Deflation) und durch eine langfristige Fiskalpolitik (hier: Begrenzung von Einnahmen und Ausgaben des Staates) die Voraussetzung schafft, dass keine Verunsicherungen bei den wirtschaftlichen Entscheidungsträgern auftreten. Sollten solche bestehen, dann müssen auch diese Politiken kurzfristig verbessert werden, damit die Märkte schnell Krisen verdauen können.

 

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Grundlagen der Sozialpolitik

 

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Verteilungspolitik

 

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